Fotodruck
Veröffentlicht am November 19, 2007 in der Kategorie Fotodruck
Früher war alles anders, selbst der Fotodruck. Da knipste man seine Fotos und wenn der Film voll war, gab man die Filmrolle samt Dose im Fotofachgeschäft ab. Dort konnte man noch die Qualität des Ausdrucks bestimmen und die Größe der Bilder festlegen. Meist konnte man dann die entwickelten Bilder samt Negativen eine Woche später abholen.
Heute, im Zeitalter der digitalen Kameras und Fotohandys und dank der fortschreitenden Entwicklung im Bereich der Drucker und hochwertiger Farbe samt Papiere ist alles anders geworden. Wer das passende Kleingeld hat, der druckt sich seine Digitalbilder selber zu Hause aus. Allerdings dauert so ein Fotodruck je nach gewählter Auflösung und vorhandenem Drucker zwischen wenigen Minuten und etlichen Viertelstunden. Und rechnet man dann später die Kosten für die Tinte und das Spezialfotopapier aus, so kommt man mitunter sehr schnell auf die Idee, die digitalisierten Bilder doch wieder wie früher im Fachgeschäft entwickeln zu lassen, da die aufgrund der Masse gänzlich andere und viel geringere Kosten für den Fotodruck haben, was sich auch angenehm auf den Preis auswirkt.
Vielfach kann man dann Angebote lesen, bei denen die Entwicklung je Foto lediglich im Cent-Bereich liegt. Dank Internet liegt es nahe, auch die Angebote der Online-Versandhändler für einen vernünftigen Fotodruck in die engere Auswahl zu nehmen. Schließlich dauert es heute dank DSL nur wenige Minuten, bis eine Handvoll Fotos online übertragen sind. Der angenehme Nebeneffekt, das mal eben zwischendurch erledigen zu können, ohne das Haus verlassen zu müssen, wird gerne mitgenommen. Allerdings können sie ohne eine entsprechend gute Kamera mit vernünftiger Auflösung auch keine Wunderbilder hinsichtlich Auflösung und Brillianz erwarten.
Wenn sie das erste Mal ein mit dem Handy aufgenommenes Foto auf ihrem Tintenstrahldrucker ausgedruckt haben und sich den Fotodruck mal genau anschauen, werden sie verstehen, was damit gemeint ist. Je geringer die Auflösung, also die Gesamtmenge der Pixel ist, desto gröber wird hinterher das Druckergebnis. Damit kann man dann allenfalls einen Fotodruck auf Leinwand erstellen lassen, wo die Grobkörnigkeit nicht ganz so schnell auffällt, ansonsten haben diese Fotos wenig mit den Digitalbildern der hochwertigeren Kameras gemeinsam.
Digitalbilder
Veröffentlicht am November 18, 2007 in der Kategorie Digitalbilder
Beim Fotografieren liegt heutzutage der entscheidende Unterschied zu früher in der frühzeitigen Betrachtung der Digitalbilder. Während man früher erst auf das entwickelte Bild warten musste, um zu sehen, ob der Schnappschuss des kleinen Enkels beim Griff zu Omas Gebiss im rechten Augenblick stattfand, kann man das heute dank Digitalkameras direkt nach dem Schuss kontrollieren und gegebenenfalls die Szene nochmals wiederholen. Ausserdem lassen sich die Digitalbilder dank Internet nun umgehend per E-Mail an die Liebsten versenden. Wie aufwändig das doch früher alles war. Darüber hinaus besteht natürlich dank Computer die Möglichkeit, die Digitalbilder auch noch nachträglich zu beeinflussen, vorausgesetzt man hat die entsprechenden Programme und die künstlerische Ader dafür. Und auch die Darstellung der Bilder auf dem heimischen TV-Gerät nach der Kaffeepause ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden.
Allerdings haben manche Digitalbilder auch ihre Schattenseiten. So besitzen manche Kameras bauartbedingt nur sehr kurze Brennweiten, was wiederum dazu führt, dass die Schärfentiefe als klassisches Gestaltungselement gänzlich fehlt. Hinzu kommt das Auflösungsvermögen der Digitalkamera, welches sich erst hinterher beim Fotodruck bemerkbar macht. Als Faustregel gilt: je höher die Anzahl echter Pixel, desto mehr Informationen enthält später das Digitalbild. Und Finger weg von Kameras, bei denen in der Beschreibung das Wort „interpoliert“ auftritt. Das ist Schönfärberei, weil da in der Kamera die Pixelanzahl je Bild rechnerisch angehoben wird, wodurch die Bilder immens an Schärfe verlieren. Das sieht man dann leider erst nach der Entwicklung der Digitalbilder. Dann erscheinen einem die Bilder plötzlich so, als ob man einen Fotodruck auf Leinwand bestellt hätte.
Fotodruck auf Leinwand
Veröffentlicht am November 18, 2007 in der Kategorie Fotodruck
Während früher nur alte Landschaftsfotos mit röhrenden Hirschen auf Leinwand verewigt in Uromas guter Stube hingen, fand mittlerweile ein Wiederentdecken dieser Technik statt. Dank hochauflösender Digitalkameras, hochwertiger bedruckbarer Materialien und hervorragender Drucker erlebt die Leinwand in Form des Fotodrucks eine Renaissance. Auf der Seite des Fotografen gilt der Merksatz: „Je höher die Auflösung in Pixel, desto größer hinterher der Fotodruck auf Leinwand.“ Je geringer die Anzahl Pixel, desto grobkörniger wird das Ergebnis hinterher. Auch Digitalbilder können leider nicht zaubern. Und bei der Leinenstruktur gilt, dass der Fotodruck hinterher um so plastischer wirkt, je hochwertiger sie ist.
Meist besteht die Leinwand aus einem hochwertigen Baumwollgemisch, welches aufgrund seiner Zusammensetzung für eine lange Haltbarkeit und eine hohe Farbbrillianz sorgt. Das Digitalbild wird meist in zwei Phasen aufgebracht. Nach dem eigentlichen Druck folgt meist noch eine Schutzschicht aus mattem Lack. Verständlich, dass gute Drucker dabei auf eine hohe UV-Beständigkeit ihrer verwendeten Farben achten. Und auch der Holzkeilrahmen, der den Unterbau für die bedruckte Leinwand darstellt, sollte höchsten Ansprüchen genügen und beispielsweise stabilisierende Kreuzleisten aufweisen, die einem möglichen späteren Verzug entgegenwirken. Allerdings hat so ein Fotodruck auf Leinwand auch seinen Preis, je nach gewählter Größe gehen die Preise für ein dermaßen digitalisiertes Bild schnell in den dreistelligen Bereich. Dafür erhält man aber auch ein langlebiges Produkt, an welchem sich noch die nachfolgende Generation erfreuen kann.



