Fotodruck

Fotodruck von Digitalbilder

Digitalbilder

Veröffentlicht am November 18, 2007 in der Kategorie Digitalbilder

Beim Fotografieren liegt heutzutage der entscheidende Unterschied zu früher in der frühzeitigen Betrachtung der Digitalbilder. Während man früher erst auf das entwickelte Bild warten musste, um zu sehen, ob der Schnappschuss des kleinen Enkels beim Griff zu Omas Gebiss im rechten Augenblick stattfand, kann man das heute dank Digitalkameras direkt nach dem Schuss kontrollieren und gegebenenfalls die Szene nochmals wiederholen. Ausserdem lassen sich die Digitalbilder dank Internet nun umgehend per E-Mail an die Liebsten versenden. Wie aufwändig das doch früher alles war. Darüber hinaus besteht natürlich dank Computer die Möglichkeit, die Digitalbilder auch noch nachträglich zu beeinflussen, vorausgesetzt man hat die entsprechenden Programme und die künstlerische Ader dafür. Und auch die Darstellung der Bilder auf dem heimischen TV-Gerät nach der Kaffeepause ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden.

Allerdings haben manche Digitalbilder auch ihre Schattenseiten. So besitzen manche Kameras bauartbedingt nur sehr kurze Brennweiten, was wiederum dazu führt, dass die Schärfentiefe als klassisches Gestaltungselement gänzlich fehlt. Hinzu kommt das Auflösungsvermögen der Digitalkamera, welches sich erst hinterher beim Fotodruck bemerkbar macht. Als Faustregel gilt: je höher die Anzahl echter Pixel, desto mehr Informationen enthält später das Digitalbild. Und Finger weg von Kameras, bei denen in der Beschreibung das Wort „interpoliert“ auftritt. Das ist Schönfärberei, weil da in der Kamera die Pixelanzahl je Bild rechnerisch angehoben wird, wodurch die Bilder immens an Schärfe verlieren. Das sieht man dann leider erst nach der Entwicklung der Digitalbilder. Dann erscheinen einem die Bilder plötzlich so, als ob man einen Fotodruck auf Leinwand bestellt hätte.

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